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Vorstellung der Universität

Die Anfänge der Straßburger Universität gehen auf den Beginn des 16. Jahrhunderts zurück, als Johannes Sturm eine Institution gründete, an der Theologie, Philosophie, Medizin und Jura studiert werden konnte. Im 17. Jahrhundert war die Universität ein wichtiges intellektuelles Zentrum in Europa. Hin- und hergerissen zwischen Frankreich und Deutschland, erlebte sie dann eine drei Jahrhunderte anhaltende bikulturelle Entwicklung.
Im Kielwasser verschiedener geschichtlicher Tendenzen wurden 1968 drei getrennte Universitäten eingerichtet, die sich auf Naturwissenschaften, Humanwissenschaften sowie das Studium der Rechts-, Politik- und Sozialwissenschaften sowie der Technologiefächer konzentrierten.

Während nahezu zwei Jahrzehnten legten die Universitäten den Grundstein für die interuniversitäre Zusammenarbeit, die im Laufe der Zeit durch gemeinsam gestaltete und geleitete Projekte gefördert wurde. Gestützt auf diese Erfahrung beschlossen die drei Universitäten, einen Schritt weiter zu gehen, und ihr Ausbildungs- und Forschungspotenzial in einer einzigen Universität zu vereinigen.
Somit wurde am 1. Januar 2009 die Université de Strasbourg aus der Taufe gehoben - ein einzigartiges, bahnbrechendes Beispiel für die Fusion von Universitäten in Frankreich.

Mit europäischem Herz und internationaler Struktur gründen die Stärken und Trümpfe der Universität in ihrem aktiven Engagement in praktisch allen Disziplinen, die der heutige Wissenskorpus umfasst.
Als junge Universität, die sich auf Jahrhunderte alte Tradition stützt, stellt sie sich furchtlos den disziplinübergreifenden Herausforderungen, wodurch neue Forschungsmöglichkeiten geschaffen werden und Studiengänge entstehen, die stets mit den Bedürfnissen der Gesellschaft Schritt halten. Die internationale Dimension ist für die Université de Strasbourg von grundlegender Bedeutung, und dank des weltweiten glänzenden Rufs ihrer Forschungsteams, der durch Exzellenz und Effizienz erreicht wurde, gehört sie zu den führenden europäischen Forschungsuniversitäten. Jeder der akademischen Hauptbildungsbereiche der Universität stützt sich auf Forschungsabteilungen, die die Antriebskraft der Institution darstellen, mit einem Lehrkörper von Über 2.600 Personen sowie 2.000 im Verwaltungs- und Technikbereich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Die Zentralstelle für Technologietransfer, die zu den allerersten an einer französischen Universität entwickelten Technologietransferstellen gehört, stellt die Schnittstelle für Partnerschaften mit wirtschaftlichen und institutionellen Akteuren dar, und fördert die Arbeit der Forscher.
Als grundlegender Protagonist für die Förderung von wissenschaftlicher und technischer Kultur arbeitet die Universität Hand in Hand mit der Stadt ihres Sitzes, Straßburg, zusammen.

Die Université de Strasbourg, die in der europäischen Hochschullandschaft fest verankert ist, und mit ihren 41.000 Studierenden das schlagende Herz der elsässischen Metropole darstellt, hat das Potenzial, sich dem herausfordernden internationalen Wettbewerb zu stellen.